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„Als sei nicht gewesen … „ Rezension zum Buch der Menschrechtskämpferin und Autorin Franziska Kelly

„Wenn ich die knallharte Realität beschreiben würde (das tue ich lieber in meinen Sachbüchern), dann würden die Leute schreiend davon laufen“ Franziska Kelly

Flensburg, 21.10.2009 (ws) – Eine „goldene Schreibregel“ besagt, dass ein Autor nur über Themen schreiben sollte, in denen er sich auskennst. Franziska Kelly kennt sich hervorragend in ihrem Thema aus, und ihr Thema heißt Menschenrechtsverletzungen.

Kelly arbeitet als Dipl.-Psychologin und Menschrechtskämpferin, sie engagiert sich für Gerechtigkeit, kämpft für Opfer von Gewalttaten. Franziska Kelly schreibt Fach- und Sachbücher, publiziert wissenschaftliche Artikel und hält Vorträge. Und das seit über zwanzig Jahre.

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Aber warum sollte Franziska Kelly Krimis schreiben, in denen Gewalt dargestellt wird? In ihrem neuesten Buch kommen Verbrechen wie Vergewaltigung, Kinder’pornografie’ im Internet, zur Sprache. Sie engagiert sich aber für Gewalt-freiheit? Wie passt das zusammen?

Das hätte, wie die Autorin kürzlich in einem Interview sagte, zwei Gründe. Zum einem sei sie durch ihre Arbeit ständig mit Verbrechen und Leid konfrontiert. In der Regel schwerste Kriminalität. Gegen Wehrlose. Das würde sie prägen. Sie bräuchte ein Ventil, und Krimischreiben sei für sie „Psychohygiene“.

Zum Anderen glaubt Kelly durch das Krimischreiben andere Zielgruppen finden zu können. Sie denkt, ihre Themen „glaubhafter“ – besser: transportabler – zu machen und hoffe, die Leser/innen würden eventuell sogar „aufwecken“. Wichtig sei ihr die Leser zu unterhalten: Sie schreibe gerne Krimis, die frech und flott daher kämen. Kelly liebe es Menschen zum Lachen zu bringen. Und das täte sie ganz bewusst:

„Wenn ich die knallharte Realität beschreiben würde (das tue ich lieber in meinen Sachbüchern), dann würden die Leute schreiend davon laufen“. In vielen ihrer Krimis gäbe es aber viel zum Lachen und Schmunzeln, in anderen wiederum Stoff zum Nachdenken. Ihre Leser würden diese Form des Transportierens von Gewaltthemen angenehmer empfinden.

Auch in ihrem neuesten Buch „Als sei nicht gewesen … „ transportiert Franziska Kelly Kriminalstorys und Thriller. 13 Verbrechen kommen in diesem, dichterisch verpackt, zu Sprache. Es geht um Vergewaltigung, Kinder’pornografie’ im Internet, Bankraub, Entführung, Geiselnahme, ’häusliche’ Gewalt, Erbschleicherei, Inzest und sogar Snuff-Videos.

Das Ganze kleidet sie teils in amüsante klingende Umschreibungen, teils in schwarzen Humor oder wirft auch mal die eine oder andere Prise Zynismus mit ins Buchstabengebüsch.

Kelly führt die Protagonistinnen spielerisch-souverän durch die Geschichten und füttert sie Stück für Stück mit Spannung. Am Ende wartet sie auch mal mit einem überraschenden Plot auf.
Ihr Schreibstil ist einfach und fließend und man huscht flott durchs Buch ohne nebenbei in einem Fremdwörterlexikon blättern zu müssen.

Kelly nimmt Stellung für ihre Figuren: Verliererinnen avancieren zu gefühlten, sympathischen Siegern, auch wenn sie teils schwerstes Unrecht getan haben. Kelly paart ihre Fachkenntnis mit Fantasie, man kann in ihrem Geschichten herauslesen, worum es in ihr geht: Sie versucht Ursachen und Wirkung von Gewalt/erfahrungen, schweren Menschenrechtsverletzungen zu erläutern, Handlungen zu ihrer Firguren zu erklären/verstehen. Man spürt die gewaltige Realität, die hinter den frei erfundenen Geschichten steckt, und man kann sich ausmalen wie es „in echt“ aussehen könnte.

Ob der Transport des großen Themas der Franziska Kelly durch diese 13 Storys gelingt, bleibt abzuwarten; lese- und empfehlenswert sind die allemal. Und was am Ende über alles steht, ist dieses: Sie regen dazu an, sich mehr mit dem Thema, in dem sich die Autorin gut auskennt, zu beschäftigen: Menschenrechtsverletzungen; und diese geschehen tagtäglich und weltweit, und dagegen kämpft Franziska Kelly. http://www.lobby-fuer-menschenrechte.de/

Text: Willi Schewski
Quelle: rp-online

Links mit weiterführenden Informationen:
Bücher, die die Welt jetzt braucht: Franziska Kelly – “Als sei …http://www.gluehwurm-online.de/
http://www.franziska-kelly.de/
http://www.gerstendoerfer.de/

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E-Petition: „Traumaaufruf“ Forderung nach besserer medizinischer Behandlung von Trauma-Betroffenen nach sexuellem Missbrauch

Pressemitteilung Berlin, 01.10.2009

E-Petition Traumaaufruf
A better help for Trauma
von Christina Rößler

Christina Rößler

Foto: (c) Christina Rößler

In einer E-Petition „Traumaaufruf“ fordert Christina Rößler eine bessere medizinische Behandlung von Trauma-Betroffenen nach sexuellem Missbrauch. Insbesondere wären die Einführung von speziellen Patienten-Modulen im gesamten Gesundheitssystem wie bei Ärzten, Psychologen, Psychiatern, Gutachtern, Krankenkassen, Rententrägern und Versorgungsämtern von Wichtigkeit.

Aus eigener Betroffenheit hat Christina Rößler diese Aktion gestartet und aus jahrelanger Unkenntnis ihrer Ursache mit unerklärlichen gesundheitlichen Beschwerden, den sexuellen Missbrauch, das Schweigen gebrochen. Auch über unsachgemäße Behandlungen würden viele Betroffene über Jahre schweigen, denn ebenso Mediziner könnten Betroffene auf unterschiedlichen Ebenen, wie auf emotionaler, geistiger oder körperlicher Ebene, was ebenso noch immer ein Tabuthema darstellen würde, missbrauchen.

Aus diesem Grund bräuchte es spezielle Richtlinien in Behandlungen, die in diesem Bereich jedoch sehr oft nicht vorhanden seien.

Christina Rößlers Forderungen wären spezielle Patientenmodule für Missbrauchs-Betroffene im gesamten Gesundheitssystem, wie schriftliche Rahmenbelege über die medizinische Aufklärung der Patienten vor jeder Behandlung, die es nicht verpflichtend überall gibt, sowie einen Patientenrechtsvertrag, den es bislang nur mündlich gibt.

Des weiteren fordert Frau Rößler die Kostenübernahme für eine spezielle Trauma-Therapie, die in ambulanten aber auch stationären Behandlungen oft noch nicht gezahlt würde.

Für ihren Aufruf benötigt Frau Rößler noch zahlreiche Unterschriften, die direkt online unter dieser Internetadresse abgegeben werden können: http://www.traumaaufruf.de/petit.html

Christina Rößlers E-Petition wird bereits von Prominenz unterstützt, wie dem Duo Honeymoon in Berlin und Norbert Denef, der sich für die Abschaffung der Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch einsetzt.

Weitere Informationen unter http://www.traumaaufruf.de/ sowie http://pressebuero-nord.blog.de/ und http://opferlobby.blog.de/

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Experten Buch-Tipp | Franziska Kelly: „Als sei nichts gewesen…“ – Der neue Krimi der Menschenrechtskämpferin und Autorin Monika Gerstendörfer

Quelle: Romantruhe, Kerpen

Quelle: Romantruhe, Kerpen

Unter dem Namen Franziska Kelly, beschreitet die Metzingerin Monika Gerstendörfer, die 2005 mit den „1000 Women for Peace“ für den Friedensnobelpreis nominiert wurde, als Krimiautorin, Menschenrechtlerin und Psychologin neue Wege, um auf die Themen Gewalt und Verbrechen gegen Frauen und Kinder aufmerksam zu machen und Sprechtabus aufzubrechen.

Interessanter Artikel: Monika Gerstendörfer vs. „Bushido“ Biografie-Verfilmung

Web: www.gerstendoerfer.de
Web: www.gluehwurm-online.de

Die Anfrage nach Lesungen explodiert inzwischen regelrecht: Stendal, Bad Kissingen, Hildesheim, Kehlheim, Augsburg, Jena, Erfurt, Hamburg, Bonn – also quer durch die Republik.

Die Benefizlesung am 25. Juni 2009 für das Frauenhaus Reutlingen – zusammen mit dem Boxer und Philosophen Max Herfert – war sehr erfolgreich, wie zahlreiche Mails und Anrufe auch noch im Nachhinein bestätigten. Sekt, Kir Royal und Pistolenkekse inklusive!

Jetzt erscheint nach MILLION DOLLAR MAMA (eine Anthologie zum Boxen, herausgegeben mit Max Herfert) und DAS SCHWEIGEN DES LAMMRAGOUTS der zweite eigene Krimiband der Autorin:

„ALS SEI NICHTS GEWESEN… – 13 Kriminalstorys und Thriller“, Romantruhe, Kerpen, August 2009. 200 Seiten, Euro 9,95.

Auch in diesem Band präsentiert Franziska Kelly Kriminalstorys auf der ganzen Bandbreite: von amüsant über gruselig, von kuschelig bis schaurig; manchmal sogar nervenzerreißend, atemraubend oder richtig unheimlich.
Vielfältige Unterhaltung eben.
Kelly stellt sich stets vor oder neben ihre Protagonistinnen. Und so nehmen diese die Leser/innen mit in eine Geschichte, bei der sie ein Mal nicht die Verliererinnen sind. Auch wenn sie dabei manchmal unorthodoxe Mittel anwenden…
Bei manchen der in diesem Band enthaltenen Kurzkrimis und Thrillern vergeht einem das Lachen gleich nach den ersten Zeilen. Bei anderen ist Schmunzeln angesagt.
Alles Psycho, alles nur Fantasie?
Nein, denn es könnte Wirklichkeit sein oder werden. Verbrechen wie Vergewaltigung, Kinder’pornografie’ im Internet, Bankraub, Entführung, Geiselnahme, ’häusliche’ Gewalt, Fremdgehen, Erbschleicherei, Inzest und sogar Snuff-Videos sind wahrlich nicht von Pappe!
Und wie auch im ersten Band – „Das Schweigen des Lammragouts…“ – wehren sich die Opfer oder deren Helfer/innen; manche auf raffinierte Weise, andere auf spektakuläre, auf intelligente oder eine eher leise Art. Eben so, als sei nichts gewesen…

Aktuell – über den Sommer 2009 hinweg – schreibt die Autorin an ihrem dritten Sachbuch: „SINE LAUDE! Sexismus an der Hochschule, eine Kampfansage“ für den Diametric Verlag.

„Die neuen Fälle sind haarsträubend! Nach 20 Jahren Menschenrechtsarbeit haut es sogar noch mich um“, sagt Gerstendörfer. „Wenn sich eine Studentin vor lauter Angst versucht, die Vagina zuzunähen, weil ihr Professor sie massiv erpresst und vergewaltigen will, dann sitze ich abends auf dem Sofa und weine.“

Durch die unterschiedlichen Genres, die die Autorin nutzt, ist nun das Fachliche und Sachliche gepaart mit dem Belletristischen.

„Mit welchem Genre mehr zu erreichen ist, wird die Zeit zeigen“, sagt Monika Gerstendörfer, alias Franziska Kelly. „Mit Krimis erreicht man ganz andere Zielgruppen. Das ist wichtig! In jedem Falle brauche ich beide Genres für meine eigene Psychohygiene. Dies sei mir bitte erlaubt!“

Angaben:

Franziska Kelly: „ALS SEI NICHTS GEWESEN… – 13 Kriminalstorys und Thriller“, Romantruhe, Kerpen, August 2009. 200 Seiten, EUR 9,95. Direkte Bestellung hier

oder hier.

Weitere Bücher von Monika Gerstendörfer
„Sine Laude – Sexismus an deutschen Hochschulen, Eine Kampfansage“, Diametric Verlag, ISBN 978-3-938580-19-6.
Erscheinungstermin: November 2009
EUR 19,90 Subskriptionspreis bis Erscheinen: EUR 16,90.
hier vor/bestellen

Franziska Kelly, Max Herfert (Hrsg.), „Million Dollar Mama – 21 Kriminalstorys rund um den Boxsport“, Romantruhe, Kerpen, Mai 2008. ISBN 978-3-940812-09-4. Euro 13.95.

Franziska Kelly: „Das Schweigen des Lammragouts… – 13 Kriminalstorys mit Rezepten!“, Romantruhe, Kerpen, Juni 2008, ISBN 978-3-940812-10-0. Euro 9.95.

Quelle / Text: Franziska Kelly

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