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Genitalverstümmelung: Mehr als 1.000 Briefe nach dem Start der Patenmädchen-Kampagne

von fotopresse-nord

 Genitalverstümmelung: Mehr als 1.000 Briefe nach dem Start der Patenmädchen-Kampagne

Bis zu 400.000 Patenmädchen werden schutzlos der Genitalverstümmelung ausgeliefert

Zwei Wochen nach dem erfolgreichen Start der www.patenmaedchen.deKampagne ziehen die InitiatorInnen ein erstes Resumée

„Unbekanntes Mädchen“
Fotograf / Fotomontage: Willi Schewski – www.fotopresse-nord.de

„Die Kampagne thematisiert zum ersten Mal in der breiten Öffentlichkeit die Duldung der Genitalverstümmelung von tausenden Patenmädchen, die den Organisationen PLAN International, World Vision, Kindernothilfe und ChildFund zur Spendenakquise dienen“, heißt es in einer Pressemitteilung von heute.

Sie appellierte an die Verantwortung der SpenderInnen und würde die Möglichkeit bieten, über vorgefertigte Online-Briefe den Schutz der Mädchen nachdrücklich einzufordern und eigene Patenschaften so lange „auf Eis“ zu legen, bis die Organisationen den Schutz der Mädchen vor dieser schweren vermeidbaren Gewalt sicherstellten.

„Denn das könnten sie sofort, wenn sie wollten!“ heißt es bei der Organisation „TABU e.V.“.

Das Ziel der Kampagne würde den Nerv der Öffentlichkeit treffen: In einer Umfrage der Tageszeitung „Die WELT“, an der sich mehr als 2.300 LeserInnen beteiligt hätten, hieß es, dass 88% der Meinung sein sollen, dass Gemeinden, die unbedingt an den Verstümmelungen festhalten wollen, keine finanzielle Förderung mehr erhalten sollten.

Die Lösung, die das „Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung“ für die Kampagne erarbeitet hätte und von den Organisationen umgesetzt sehen will, hätte nichts mit Sanktionen zu tun, welche die Organisationen zu sehen vorgeben, sondern sie liefe auf einen völlig neuen Ansatz der Entwicklungspolitik hinaus und stellt die Empfängergemeinden vor eine faire Entscheidung. Sie sei so einfach wie effizient:

http://www.patenmaedchen.de/PDF/25Schritte_zum_Schutz.pdf

Die Ergebnisse würden sich direkt nachprüfen und messen lassen: Zusätzlich zu den 400.000 Patenmädchen könnten mehrere Millionen Mädchen in den jeweiligen Gemeinden geschützt werden. Und zwar umfassend und nachhaltig. „Dafür bedürfte es so gut wie keiner zusätzlichen Investitionen“, heißt in der Pressemitteilung.

„Mit der Umsetzung dieser Lösung gibt man den Empfängergemeinden ein Stück ihrer Würde und Selbstbestimmung zurück“ stellt der Schauspieler Martin Umbach fest, der die Kampagne unterstützt und dem eindringlichen Radiospot seine Stimme geliehen hat.

Überlebende der Verstümmelungspraxis und afrikanische ExpertInnen, die sich seit Jahren in ihren Ländern für ein Ende der Verstümmelungen einsetzten, hielten die Lösung ganz einfach für „genial“ und „lebensrettend“.

Doch genau das würden alle vier Organisationen bislang beharrlich ignorieren. Mehr als 1.000 Briefe würden bereits an die Organisationen gesandt, einschließlich erster Kündigungen von Patenschaften. Die UnterzeichnerInnen der Kampagnenbriefe erhielten lediglich Standardantworten: entweder äußern die Organisationen völlig identische PR-Standardsätze (PLAN International und ChildFund) oder wiesen die Verantwortung weit von sich (z.B. World Vision).

Simone Schwarz, ehemalige Patin eines Mädchens von Plan International und Vorstandsmitglied bei TABU e.V.:

„Aus den Reaktionen der Organisationen wird deutlich, dass sie unsere Lösungsvorschläge abschmettern, offensichtlich ohne sie überhaupt gelesen oder verstanden zu haben“ Denn sonst wüssten sie, dass diese Lösung geeignet ist, ein

heimliches Fortführen` der Verstümmelungen unmöglich zu machen und nachhaltigen, messbaren Schutz der Mädchen sicherzustellen.
Was mich aber wirklich erschreckt ist, dass immer noch keine einzige Organisation das Problem der Genitalverstümmelung als systematische Gewalt erkennt hat oder wohl erkennen will. Sie halten einfach fest an dem fatalen Mythos von

`Tradition` oder `Respekt für kulturelle Eigenheiten` und `Sie wissen nicht, was sie tun`. Dadurch aber werden die Menschen nicht nur entmündigt und von ihrer Verantwortung für die Verstümmelung ihrer Kinder freigesprochen; letztlich wird der Kreis der Gewalt auch bei der nächsten Generation weiter stabilisiert. Und genau darin sehe ich den Grund, weshalb heute – mehr als 30 Jahre nach Beginn der Bemühungen um ein Ende der Verstümmelungen – kaum nennenswerte Erfolge zu verzeichnen sind und jedes Jahr weiteren Millionen Mädchen diese Gewalt angetan wird. Damit muss endlich Schluss sein!“

Das Bündnis um die www.patenmaedchen.de – Kampagne ruft die Organisationen zur Aufgabe ihrer ignoranten Haltung auf, weil sie jedes Jahr tausende Mädchen ihre Gesundheit oder gar ihr Leben kostet.

„Wir fordern PLAN International, World Vision, Kindernothilfe und ChildFund auf,

– sich endlich ernsthaft mit der Lösung zu befassen, die zum nachhaltigen, umfassenden und messbaren Schutz sämtlicher Patenmädchen führen wird,

– ihre Politik der standardisierten Monologe aufzugeben und endlich den Dialog mit unserem Bündnis und den dahinterstehenden Menschen aufzunehmen und

– dies möglichst zeitnah zu tun, da jeder weitere Tag, an dem den Mädchen der Schutz vor den Verstümmelungen verwehrt wird, mit weiteren vermeidbaren Opfern endet.

Wir sind jederzeit bereit, den MitarbeiterInnen der genannten Organisationen in Workshops, Seminaren oder Vorträgen mit fundierter Expertise zur Seite zu stehen und wünschen uns im Interesse der gefährdeten Mädchen endlich eine echte Dialog- und Lernbereitschaft!“

Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung

Eine Initiative von:

Akifra e.V., Giordano Bruno Stiftung, Human Rights Services Oslo/Norwegen, Lobby für Menschenrechte e.V., Stiftung Deutsches Forum Kinderzukunft, TABU e.V.,

Artikel zum Thema:
Petition gegen Genitalverstümmelung von Patenmädchen – BITTE mitmachen & unterschreiben!
Kampagne „gegen Genitalverstümmelung von Patenmädchen“ | Beeindruckender Spot

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Berlin | Kampagne zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung in Patenkind-Programmen deutscher Entwicklungshilfeorganisationen

von fotopresse-nord

Kampagne zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung in Patenkind-Programmen deutscher Entwicklungshilfeorganisationen

Datum: Donnerstag, 17. September 2009
Uhrzeit: 11:00 – 13:00 Uhr
Ort: Presse- und Informationszentrum der Bundesregierung
Raum 4, Eingang Reichstagsufer 14, 10117 Berlin

„Unbekanntes Mädchen“
Fotograf: Willi Schewski

Das „Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung“ berichtet über die gegen-wärtige Praxis in der Entwicklungszusammenarbeit, die ritualisierte Gewalt der genitalen Ver-stümmelung von Mädchen zu dulden.

Es wurde recherchiert, dass Hunderttausende Mädchen in Patenkind-Programmen deutscher Hilfsorganisationen dieser frauenverachtenden Praktik ausgeliefert werden – dabei wäre ein Schutz für die Kinder sehr leicht sicherzustellen!

Neben Sister Fa, der bekanntesten Rap-Musikerin Senegals, wird Lucy Semiyan Mashua, die aus Kenia/Maasai stammt, für die Pressekonferenz aus Dallas anreisen. Beide kennen das Problem der Genitalverstümmelung nur zu gut aus ihren Heimatländern.

Sie werden gemeinsam mit den anderen Podiumsgästen darüber sprechen, warum es un-abdingbar ist, den Schutz für Mädchen vor Genitalverstümmelung in Hilfsprojekten zu sichern.

Als GesprächspartnerInnen stehen Ihnen am 17. September zur Verfügung:
– Lucy Semiyan Mashua, Menschenrechtsaktivistin aus Kenia/ Maasai und Gründerin der Initiative „Mashua’s voice for the voiceless“, Dallas/USA
– Ines Laufer, Menschenrechtlerin und Initiatorin der TaskForce für effektive Prä-vention von Genitalverstümmelung, Hamburg
– Simone Schwarz, Vorstandsmitglied der Frauen- und Kinderrechtsorganisation TABU e.V. und ehemalige Patin eines afrikanischen Patenmädchens bei Plan International, Leipzig
– Martin Umbach, Schauspieler, Autor, Sprecher und Initiator der Lesereihe „Erhörte Wünsche“, München

– Sister Fa, Künstlerin, bekannteste Rap-Musikerin Senegals, engagiert sich für ein
Ende der Genitalverstümmelungen in ihrem Heimatland Senegal, Berlin

Moderation: Thomas von der Osten-Sacken, Journalist und Menschenrechtsaktivist, WADI e.V., Frankfurt

Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung

Start einer Kampagne zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung in Patenkind-Programmen deutscher Entwicklungshilfeorganisationen

Am 24.09.2009 läuft der Film „Wüstenblume“ in den deutschen Kinos an. Mit dem gleich-namigen Buch bewegte Waris Dirie 1998 Millionen Menschen und engagiert sich seither gegen Genitalverstümmelung – eine Gewalt, der jährlich immer noch mehr als drei Millionen Mädchen unterworfen werden. Zehn Jahre später stellte Waris Dirie in einem Interview mit Al-Jazeera enttäuscht fest: „The world is not taking it serious. But it is a serious problem“.

http://www.wuestenblume-film.de/

In der Tat ist dieses Thema so ernst und gravierend, dass sich die Frage aufdrängt, wie lange die Weltöffentlichkeit dieses Problem noch als „Randthema“ vernachlässigen will – nicht nur in Bezug auf das individuelle Leid der Opfer, sondern auch im Hinblick auf die Entwicklungsfähig-keit der jeweiligen Gesellschaften.

Diese Frage müssen sich zunehmend Entwicklungshilfeorganisationen stellen lassen, die durch materielle und personelle Leistungen direkten Einfluss nehmen, auch in Ländern, in denen Ge-nitalverstümmelungen verübt werden.

Vor allem jene Organisationen, die nach einem Patenkind-Prinzip arbeiten (d.h., mithilfe von Namen, Gesichtern und Geschichten von Kindern Spenden akquirieren) haben nicht nur be-sondere Möglichkeiten der Einflussnahme, sondern eine ganz besondere Verantwortung und Fürsorgepflicht gegenüber diesen Kindern:

Es ist ihre Aufgabe und Pflicht, den Schutz der Kinder vor vermeidbarer Gewalt aktiv ein-zufordern, sicherzustellen und zu überprüfen: In den entsprechenden Regionen auch den Schutz der Patenmädchen vor Genitalverstümmelung.

Berufen können sie sich dabei z.B. auf die UN-Kinderrechtskonvention (1989), die von den Regierungen aller relevanten Projektländer signiert und ratifiziert wurde.

Die Realität aber sieht ernüchternd aus: Recherchen und Berechnungen zufolge werden bis zu 400.000 Patenmädchen in 18 Ländern schutzlos der Genitalverstümmelung ausgeliefert. Die Organisationen dulden diese schwere Kinderrechtsverletzung an den Patenmädchen und unterlassen es, den Verzicht auf diese Gewalt aktiv zu vereinbaren und in ihren Förderkriterien zu verankern.

Diesen fatalen Zustand zu ändern ist das Ziel unserer Kampagne. Diese Kampagne wird nicht nur den „Finger in die Wunde“ legen und die Verstümmelung von Patenmädchen ent-tabuisieren und kritisieren, sie wird vor allem eine nachhaltige Lösung aufzeigen:

Eine Lösung, die einfach umzusetzen ist, keine zusätzlichen Investitionen erfordert und dennoch nachhaltigen und messbaren Schutz sämtlicher Patenmädchen ermöglicht.

Diese Lösung den jeweiligen Organisationen „schmackhaft zu machen“, sind SpenderInnen, zukünftige SpenderInnen und auch Nicht-SpenderInnen gefordert, jedoch ohne einen Cent investieren zu müssen: nur durch Interaktion mit den jeweiligen Organisationen.

Darum bietet diese außergewöhnliche Kampagne, die völlig unkommerziell ist und auf Spendenaufrufe verzichtet, interaktive Möglichkeiten auf der Kampagnen-Website www.patenmaedchen.de. (geht am 17.09.09 online)

Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung
Eine Initiative von:
Akifra e.V., Giordano Bruno Stiftung, Lobby für Menschenrechte e.V., Stiftung Deutsches Forum Kinderzukunft, TABU e.V., TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung, WADI e.V.

Quelle: verein-tabu.de

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„Erwachsen auf Probe“ | Die Lobby für Menschenrechte e.V. protestiert entschieden gegen das neue RTL-Format

Es verstößt gegen die Würde des Menschen (GG Artikel 1).
Kinder sind auch Menschen…

Sie dürfen nicht zu Versuchszwecken wie Ware gehandelt werden. Das ist Missbrauch.

Das Kita-Argument des Senders sticht nicht. Es ist Sarkasmus pur. Motto:

„Viele Eltern geben ihre Kleinkinder doch ohnehin in Kitas ab! Da werden sie ja genauso von den Eltern getrennt.“

Ein großer Unterschied ist jedoch dieser: das Motiv!

Eltern bringen ihre Kinder stundenweise in eine Kita, wo ausgebildete Betreuerinnen auf sie warten, um sie regelmäßig zu umsorgen und zu fördern. Eltern bringen ihre Kinder nicht zu Versuchszwecken in Kitas; also nicht deshalb, damit Minderjährige (die selbst Betreuung bräuchten) und Laien einige Tage an ihnen herumexperimentieren!

Auch der angeblich professionelle Betreuerstab von RTL ist kein Argument. RTL will hier Geld verdienen und sonst nichts!

Kinder sind jedoch keine Versuchskaninchen. Auch nicht für Teenager, denen durch das „Feldexperiment“ von RTL zudem ein Menschenbild vermittelt wird, das unsäglich ist. Kinder sind keine Puppen, sondern Menschen.

Kinder sind keine Frischfleischressource; kein „human factor“, der zur Belustigung oder anderen Zwecken herhalten muss, damit sich offensichtlich verhaltensgestörte Erwachsene an ihnen monetär und anderweitig bereichern.

Die Kinder unseres Planeten haben es nicht leicht. Sie werden auf vielfältigste Weise ausgebeutet. Seelisch und körperlich. Wir zeigen dabei immer gerne auf andere Länder. Kehren wir lieber vor der eigenen Haustüre!

Wenn man RTL das jetzt durchgehen lässt: was werden sie sich als nächstes Format ausdenken? Wie weit lassen wir solche Fernsehmacher noch gehen? Wo ist die Schwelle, an der wir laut STOPP! sagen?

Die Schwelle ist längst erreicht. Es muss endlich Schluss sein mit diesen menschenverachtenden Sendungen, die wie eine Gehirnwäsche wirken. Es ist keineswegs von ungefähr, dass die Empathiefähigkeit der Menschen immer weiter sinkt. Das ist ein Wechselwirkungsprozess, der schleichend und perfide seine Wirkung entfaltet. Nachhaltig!

Es gibt Kinder- und Jugendschutzgesetze in unserem Land. Sorgen wir dafür, dass sie eingehalten werden. Wenn Kinder tatsächlich unser „höchstes Gut“ sind, dann müssen wir sie auch entsprechend behandeln. Alles andere wäre pure Heuchelei.

Zum RTL-Format ist im Grunde nur eines zu sagen: Orwell war ein Optimist!

Quelle / Presse: http://www.lobby-fuer-menschenrechte.de/

Postfach 40 01 10
65708 Hofheim
Tel: 06122 – 530 329
Fax: 01212 – 666 291159
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wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Plicht!
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http://www.anti-kinderporno.de
http://www.opfernetz.de
http://aufwaerts.trotz-allem.net
http://www.lobby-fuer-menschenrechte.de

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„Big Willi Lollies“ | Offener Protestbrief der Lobby für Menschenrechte e.V. an die Firma TEDi GmbH & Co. KG, Dortmund

An
TEDi GmbH & Co. KG,
Brackeler Hellweg 301, 44309 Dortmund, AG Dortmund, HRA 15612
z. Hdn. Anke Bernhardt – Kommunikation/ PR – via Mail
presse@tedi-discount.com, info@tedi-discount.com
Betreff: „Big Willi Lollies“ in Ihrem Angebot

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben über unser Menschenrechtsnetzwerk erfahren, dass Sie Lutscher in Form von Riesen-Penissen in 2 Farben (natur und rot) anbieten.

Nach Jahrzehnten der Arbeit mit kindlichen und erwachsenen Opfern sexualisierter Gewalt, fragten wir uns angesichts dieser Infos und der dazu zugehörigen Bilder einfach nur, ob Sie noch alle Tassen im Schrank haben?

Und wir haben noch mehr Fragen:

Was glauben Sie, welche Zielgruppen Sie als Käufer damit anlocken und bedienen?
Möchten Sie, dass Ihre Kinder oder die Ihres weiteren Familienkreises, an einem Lollie-Penis lutschen?
Finden Sie all dies womöglich noch witzig?

Wir möchten Sie darüber informieren, dass Sie hier im wahrsten Sinne des Wortes eine Steilvorlage für pädokriminelle Täter anbieten; um es krass, deutlich und sarkastisch auszudrücken. Ist Ihnen das bewusst?
Pädokriminelle Täter benutzen u.a. Kinderfolterdokumentationen (sog. „Kinderpornos“), um Kinder gefügig zu machen. Motto: „Sieh mal, das kommt sogar im Fernsehen. Das machen alle so. Es ist ganz normal.“

Eine perfide und niederträchtige Masche, die bekannt ist.

Was Sie mit diesem „Angebot“ nun verbrechen, ist eine Erweiterung der Vorab-Gehirnwäsche für zukünftige kindliche Opfer sexualisierter Gewalt.

Lutscher sind süß …
Geht es eigentlich noch sarkastischer und menschenverachtender?
Und noch eine Sache:
Haben Sie sich einmal überlegt, welche Auswirkungen solche „Lutscher“ auf Kinder, Jugendliche und Erwachsenen haben können, die bereits Opfer sexualisierter Gewalt geworden sind?

Stichwort: Re-Traumatisierung. Das kann lebensgefährlich für einen betroffenen Menschen sein. Also ist das kein Spaß.
So zuckersüß Ihre „Lutscher“ sein mögen; so perfide, menschenverachtend und lebensgefährlich sind sie in Wahrheit.

Vielleicht sehen Sie in Ihren eigenen Reihen einmal nach, wer auf diese Idee mit dem „Lollies“ gekommen ist? Das wäre doch interessant.

Wenn der Verkauf auch erst ab 18 Jahren gestattet ist, so ist dies logisch und zugleich nutzlos. Die Tätergruppen sind ja in der Regel über 18 Jahre …
Und genau diese werden diese „Lollies“ früher oder später für Kinder „erreichbar machen“, weil sie ihnen als „Werkzeuge“ dienen; wie oben skizziert.

Verstehen Sie ansatzweise, wovon wir reden?

Wir fordern Sie auf:

diese „Lollies“ sofort aus allen Ihren Filialen zu entfernen und zu vernichten, freiwillig an Vereine eine Spende zu entrichten, die gegen sexualisierte Gewalt gegen Kinder kämpfen, und Ihren eigen Reihen einmal genau nachzusehen und sich einmal Gedanken darüber zu machen, was die Kinder unserer Welt verdient haben und was nicht.

Mit freundlichen Grüßen!

Monika Gerstendörfer
Dipl.-Psych.

v.i.S.d.P.
Lobby für Menschenrechte e.V.
www.lobby.menschenrechte.de

Quelle:

http://www.lobby-fuer-menschenrechte.de/Lutscher.php

Postfach 40 01 10
65708 Hofheim
Tel: 06122 – 530 329
Fax: 01212 – 666 291159
wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Plicht!
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http://www.opfernetz.de
http://aufwaerts.trotz-allem.net
http://www.lobby-fuer-menschenrechte.de

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