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Strampeln für die Menschenrechte: Von Schleswig nach Ulnsis: 26. Septerber 09

Fahrradtour für die Menschenrechte von Schleswig nach Ulnsis: 26. Septerber 09

von fotopresse-nord

Amnesty Kiel-Flensburg organisiert eine Fahrradtour für die Menschenrechte von Schleswig nach Ulnsis an der Schlei. Diese findet statt im Rahmen der Interkulturellen Wochen

Abfahrt: 13 Uhr Oberlandesgericht Schleswig
am Samstag, d. 26.09.09 von
13 Uhr bis ca. 18.30 Uhr

In Ulsnis gibt es Informationen über Zwangsarbeiter in der NS-Zeit und die romantische St- Willehads-Kirche sowie Gespräche im Gemeindehaus bei Kaffee und Kuchen.

Das Startgeld von 5 Euro kommt Refugio e.V. zu Gute – dem Kieler Zentrum für die Behandlung, Beratung und Psychotherapie von Folter-, Flucht- und Gewaltopfern in Schleswig-Holstein.

Quelle: amnesty Kiel-Flensburg

http://www.interkulturellewoche.de/
http://www.refugio-kiel.de/
http://www.ulsnis.com/

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Petition gegen Genitalverstümmelung von Patenmädchen – BITTE mitmachen & unterschreiben

Petition gegen Genitalverstümmelung von Patenmädchen – BITTE mitmachen & unterschreiben!

von fotopresse-nord

Die Medien berichteten bereits über das „Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung“, dem sich zahlreiche Orgas angeschlossen haben:

Artikel im Blog: Audio/Radio-Spot zur Kampagne „gegen Genitalverstümmelung von Patenmädchen“ – Initiator: TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung

„Unbekanntes Mädchen“
Fotograf / Fotomontage: Willi Schewski – www.fotopresse-nord.de

www.patenmaedchen.de

Die Pressekonferenz in Berlin am 17.9. war höchst erfolgreich. Es gab zahlreiche Presseberichte.

Nun ist Eure/Ihre Hilfe vonnöten. Es geht ganz bequem und schnell. Ich habe kaum 3 Minuten dafür gebraucht.

BITTE unterschreibt/unterschreiben Sie die Briefe!
Hier:
http://www.patenmaedchen.de/petition.html

international:
http://www.patenmaedchen.de/en_wycd.html

Hier ein hörenswerter Beitrag vom Deutschlandfunk zum Thema
JEDE einzelne Unterschrift ist wichtig!

Und diesen Aufruf gerne weiterleiten.
Also macht Euch/machen Sie sich diese kleine Mühe.
Dankeschön!

Quelle: Monika Gerstendörfer
http://www.lobby-fuer-menschenrechte.de/

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Sexuelle Gewalt | Nobert Denef: „Sollen Opfer schweigen?“ | Offener Brief an die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung e.V.

von fotopresse-nord

 Sexuelle Gewalt | Offener Brief an die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung e.V.

Foto: Norbert Denef

Norbert Denef, Opfer von sexueller Gewalt in der Kindheit, Autor, und bekannt in den Medien ( http://norbert.denef.com ), wendet sich in einem offenen Brief an die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung e.V., (DPV) in Berlin. Hintergrund war die Weigerung der DPV, Denefs Petition („Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben“) zu unterschreiben.

Denefs Petition wurde mittlerweile (04.12.2008) vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages abgelehnt (siehe: http://norbert.denef.com/petition_bundestag ). Daraufhin wandte er sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und reichte eine Beschwerde gegen die Bundesrepublik Deutschland ein. Denef sieht die Bundesrepublik Deutschland in ihrer Verpflichtung zur Europäischen Menschenrechtskonvention verletzt.

Den genauen Wortlaut der Beschwerde kann man unter folgenden Link einsehen: http://norbert.denef.com/Beschwerde_12805_09.pdf

Norbert Denef erlaubt der Redaktion, den offenen Brief hier zu veröffentlichen:

Offener Brief an
Deutsche Psychoanalytische Vereinigung e.V.
Körnerstr. 11
D-10785 Berlin

Psychoanalytische Vereinigung, sollen Opfer schweigen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 29. Juli 2009 bat ich Sie um Hilfe, mich dabei zu unterstützen, dass die Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufgehoben wird, s. unten *„Mein Hilferuf“.

Sie haben mir am 4. September 2009 mit nur einem Satz eine Absage erteilt:

„Bezug nehmend auf Ihre unten genannte Anfrage, werden wir als DPV e.V. diese Petition nicht unterzeichnen.“

Als Opfer sexualisierter Gewalt kann ich Ihre Entscheidung nicht nachvollziehen, denn ich habe geglaubt, dass gerade Sie als Experten Interesse daran haben, das Schweigen zu brechen.

Die Psychoanalyse ist offensichtlich immer „noch“ kein Freund für Gewaltüberlebende. Im Gegenteil. Onkel Freuds Märchenkiste (Verführungstheorie, Ödipuskomplex u.v.m) schadet nach wie vor den Opfern!

Schweigende Therapeuten stärken die Täterlobby – eine Begründung Ihrer Absage würde zum besseren Verständnis beitragen und zudem von Respekt zeugen.

Warum stellen Sie sich nicht den Opfern von Gewalt zur Seite?

Freundliche Grüße

Norbert Denef

*Mein Hilferuf:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielleicht wollen Sie als psychoanalytische Vereinigung sich dafür einsetzen, dass die Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufgehoben wird.

14.752 Menschen haben meine Petition „Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben“ unterschrieben. Der Deutsche Bundestag hat sie abgelehnt:

http://norbert.denef.com/2008/12/29/deutscher-bundestag-opfer-sollen-schweigen

Deshalb habe ich beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Beschwerde gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht, weil sie damit ihre Verpflichtungen der Europäischen Menschenrechtskonvention verletzt.

Meine Geschichte ist eine von vielen.
Ich wurde sexuell missbraucht.
Ich habe geschwiegen aus Angst, Scham und Schuldgefühlen.
In der Bundesrepublik Deutschland verjähren sexualisierte Verbrechen.
Dadurch werden die Täter geschützt und die Opfer müssen schweigen.
Ich engagiere mich normalerweise nicht in der Politik,
deshalb brauche ich Ihre Hilfe!
Einige Unanständige machen Druck,
damit die Verjährungsfrist nicht abgeschafft wird.
Falls sie erfolgreich sind, müssen Opfer weiter schweigen.

Jetzt unterschreiben:

http://norbert.denef.com/petition

Bitte unterstützen Sie offiziell meine Beschwerde – Sie helfen damit auch anderen Opfern!

Weitere Informationen über Norbert Denef:
ALLES MUSS RAUS 1/4 | Theaterstück von Wolfgang Spielvogel
ALLES MUSS RAUS 2/4 | Theaterstück von Wolfgang Spielvogel
ALLES MUSS RAUS 3/4 | Theaterstück von Wolfgang Spielvogel
ALLES MUSS RAUS 4/4 | Theaterstück von Wolfgang Spielvogel

Offener Brief an den „Runden Tisch Heimerziehung in Berlin“. … mehr

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Bushidos Biografie-Verfilmung | „Lobby für Menschenrechte“ übt massive Kritik

Quelle: Amazon.de

Quelle: Amazon.de

Monika Gestendörfer Geschäftsführerin und Pressesprecherin von der „Lobby für Menschenrechte“ übt scharfe Kritik an der Verfilmung der Bushido-Biografie. Gestendörfer wörtlich:

„Es gibt viele gute, sogar herausragende Sänger und Rapper. Bushido gehört definitiv nicht dazu… Das ist die eine Sache. Die andere ist die: ist es psychologisch gesehen nicht spannend, wie man durch pure Gewalt im Privaten (Schlägereien) und im Berufsleben (vgl. seine Songtexte) zu so viel Ehr kommen kann?

Mit 650.000 Euro Filmförderung! – weil er angeblich ´authentisch´ ist?“

Gestern begannen die Dreharbeiten zur Verfilmung von „Zeiten Ändern Sich“. Wie das Medienboard Berlin-Brandenburg mitteilte, fördert es „das Biopic über den Berliner Skandal-Rapper“ mit 650.000 Euro.

Der Streifen kommt Anfang 2010 in die Kinos. In dem Film fährt eine beeindruckende Liste an prominenten deutschen Schauspielern auf, so unter anderem Hannelore Elsner, Moritz Bleibtreu, Elyas M’Barek, Karoline Schuch, Uwe Ochsenknecht und Katja Flint.

Ähnlich wie Bushidos Musik soll sein Leben im Film laut Produzent Eichinger „authentisch, provokant und radikal“ umgesetzt werden. Deswegen übernehme der Rapper seine Rolle auch selbst.

Bushido, alle Medien – hier informieren

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Erschütternder Tatsachenbericht: „Ich mach‘ dich tot!“

Foto: Willi Schewski - www.fotopresse-nord.de

Foto: Willi Schewski - http://www.fotopresse-nord.de

Auszug aus der Webseite:

„Ich mach‘ dich tot!“ ist die Geschichte eines kleinen Mädchens, das zum ersten Mal im Alter von sechs Jahren mehrfach missbraucht wird. Der Täter stirbt einige Monate später, was dem Kind aber nur drei Jahre Ruhe beschert. Mit neun Jahren wird es erneut missbraucht, diesmal von einem nahen Verwandten.

Die Missbräuche bleiben nicht ohne Auswirkungen auf das weitere Leben des Kindes, der Jugendlichen und der erwachsenen Frau. Vierzig Jahre lang schweigt sie, dann kommt es zum physischen und psychischen Zusammenbruch, aus dem sie sich nur mühevoll und in kleinen Schritten wieder befreien kann. Jahrelange Therapien sind notwendig, um das Leben wieder lebenswert werden zu lassen.

Das kleine Buch soll Mut machen und aufzeigen, dass es Wege aus jeder noch so verfahrenen und unglücklichen Situation gibt. …“

hier zur Webseite der Autorin

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„Big Willi Lollies“ | Offener Protestbrief der Lobby für Menschenrechte e.V. an die Firma TEDi GmbH & Co. KG, Dortmund

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