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Wer Gewalt säht: Unverarbeitet erlebte verbale Gewalt in der Kindheit kann lebenslange Folgen haben

Quelle: Willi Schewski - Fotopresse Nord

Quelle: Willi Schewski - Fotopresse Nord

Die Folgen verbal erlebter Gewalt in der Kindheit sind nicht selten verhehrend und können – solange sie nicht aufdeckend therapiert werden – lebenslang fortdauern. Die in den USA lebende und deutschstämmige Autorin Sieglinde Alexander beschäftigt sich auf ihrer Webseite EMaK ( http://www.emak.org/ ) über die Folgen von Misshandlungen in der Kindheit und bietet Erwachsenen Informationen. Sie stützt sich dabei auf Eigenerfahrungen sowie Fachbeiträge von Experten und Meldungen in den Medien. In ihrerm neuesten Artikel geht Frau Alexander auf die Folgen von erlebter verbaler Gewalt in der Kidheit ein. Sie schreibt:

„Verbal misshandelte Kinder werden oft zu wütenden, aggressiven und überkritischen Erwachsenen und zeigen asoziales Verhalten und Dissoziation. Verbal aggressiven Menschen mit cholerischen Tendenzen begegnen wir in allen Lebensbereichen, die wir intuitiv, aus einem Gefühl von eigener Erfahrung von Gewalt heraus, vermeiden.

Die ständige Anwesenheit von verbaler Gewalt in der Kindheit verhinderte, dass das Kind im kritischen Entwicklungsalter eine eigene Identität entwickeln konnte. Als Erwachsener verwendet er/sie zwangsläufig das in der Kindheit erlernte Muster als Lebensleitfaden.

Die Folgen verbaler Gewalt im Kindesalter zeigen sich sehr früh im Jugendstrafvollzug, in Psychiatrien, Drogenkliniken, Anlaufstellen gegen häusliche Gewalt, auf Schulhöfen und auf der Straße, in Leichenschauhäusern und anderswo.
Andere wiederum werden zu überangepassten Menschen, die es immer nur anderen recht machen wollen, in eine emotionale Abhängigkeit geraten und jede Kritik vermeiden.

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